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zitiersystem / zitierregeln (intern)

oder kurz: Wie zitiere ich richtig?

Um eine Einheitlichkeit zu gewährleisten gelten für den internen Austausch unserer Texte, Ergebnisse, Publikationen usw. folgende Regeln. (Für Internationale Regeln siehe auch MLA)  
"Ein direktes Zitat." Ein direktes Zitat startet und endet mit doppelten Hochkomma "
'im Zitat' Ein Zitat im Zitat startet und endet mit einfachen Hochkomma '
»im Zitat« Ein Zitat im Zitat im Zitat startet mit » und endet mit « (in HTML: » bzw. » und « bzw. «)
[] Alle Änderungen in einem zitierten Text kommen in eckige Klammern [].
[Punkt] oder [meinte er] so z.B. eine Ergänzung
Internet [sic 'Inzernet'] Offensichtliche Tippfehler werden direkt im Zitat korrigiert und im Anschluss durch einfache Hochkomma ' [in eckige Klammern] nach einem "sic" ausgewiesen
[.] für ein ausgelassenes Wort
[..] für zwei oder mehrere ausgelassene Worte in einem Satz
[. .] für ein ausgelassenes Wort im vorherigen und eines im nächsten Satz
[...] für ein oder mehrere ausgelassene Sätze
[....] für ein oder mehrere ausgelassene Absätze
[.. .] oder [.. ...] auch in Kombination, also z.B. zwei oder mehr ausgelassene Wörter im vorherigen Satz und eines im nächsten. Oder zwei oder mehr ausgelassene Wörter im vorherigen Satz und danach ein oder mehrere ganze Sätze.
... und er wohnt "im sonnigen Freiburg." [stevE 2002]. Anschließend die Kurzbezeichnung der Quelle (wie ausgewiesen im Quellenverzeichnis, z.B. dort:
[stevE 2002]
stevE (Publikationsdatum falls angegeben, sonst letztes Erstellungsdatum): Titel der Seite; http://stevE.de/index.html (Datum der letzten Überprüfung)
für wissenschaftliche Arbeiten gilt: bei "flüchtigen" Publikationen wie z.B. im Web (URLs / URIs / Internetadressen) diese im Zustand des Zitierzeitpunktes beilegen - Copyright beachten!)
"Ein wirklich ewig langer Text. Dieser hier hat auch mehr als drei Sätze am Stück. Genau! Damit ist es ein Blockzitat."[Geldhauser 2002, S. 47 ff.]
Ein längeres Zitat, das am Stück wiedergegeben wird, ist ein Blockzitat und sollte durch ein besonderes Stilelement (z.B. Kursiv oder Geblockt-Eingerückt bzw. in HTML: <cite> bzw. <blockquote>) abgesetzt werden.
Zusammenfassen und in eigenen Worten wiedergeben ist das Wesen eines indirekten Zitats [vgl. Geldhauser 2003, S. 42]. Indirekte Zitate werden durch ein "vergleiche" = "vgl." ausgewiesen.
[Geldhauser 2002, S. 47 ff.] Üblicherweise der Familienname mit Jahreszahl, die Seitennummer und
für ein Zitat über eine Seite hinweg "f.", über mehrere Seiten hinweg "ff."
[Geldhauser 2001b, S. 42] Zusatzbuchstaben bei mehreren Quellen des selben Autors aus dem selben Jahr
[Geldhauser 2002², S. 23] Als Kurzbezeichnung mit hochgestellter Auflagenzahl bei mehreren Auflagen z.B. im Quellenverzeichnis:
[Geldhauser 2002²]
Geldhauser, stevE (Hrsg.) (2002²): Haupttitel; Untertitel; evtl. weitere Bezeichnung; Verlag; Ort; [Jahr der 1. Auflage]
[McLean 2002, S. 98]

(Im Quellenverzeichnis:) in: [Geldhauser 2002²]
Bei Aufsätzen von anderen Autoren im selben Buch wird auf die Kurzbezeichnung des Buches verwiesen, also z.B. im Quellenverzeichnis:
[McLean 2002]
McLean, Steve (2002): Titel; Untertitel; in [Geldhauser 2002²]
Die Auflagenzahl in der Kurzbezeichnung (hier z.B. [McLean 2002²]) wird dabei nur angegeben, wenn sichergestellt wurde, dass dieser Artikel auch in der ersten Auflage vorhanden war. 

wissenschaftlichkeit

Für eine Vielzahl an "wissenschaftlichen" Arbeiten werden feste Regeln aufgestellt. Dabei scheinen manchmal die Einhaltung dieser Regeln und die Verwendung von Fremdwörtern der einzige "wissenschaftliche" Aspekt dieser Arbeiten zu sein.
Wissenschaftlichkeit ist jedoch für uns:
  • Vorgehen anhand einer klaren forschungsleitenden Fragestellung
  • Definition aller relevanter Belange,
    z.B. Methodik (Wie genau versuche ich eine Antwort auf meine Frage zu erhalten), Begrifflichkeiten, Sichtweisen, Menschenbild, ...
  • Betrachtung so vieler Variablen und Beeinflussungsfaktoren wie irgend möglich
  • Ausschluss so vieler Variablen als möglich
    unter bewusster Berücksichtigung möglicher Wechselwirkungen und möglicher anderer Ergebnisse im Zusammenspiel dieser Variablen (z.B. ist die Auswirkung von Cl auf den Menschen anders als die von NaCl ;o)
  • Kritische Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln
  • Streng fokussiert auf die Fragestellung und die eigenen Belange
  • Weitgehende Quellenangaben und sinnvolle (nachvollziehbare) Auszeichnung der (auf ein Minimum reduzierten) Zitate
  • kurze knappe Ausführung
Alle diese Punkte müssen dabei reflektiert, verständlich und nachvollziehbar offengelegt werden! Dabei ist z.B. auch zu unterscheiden zwischen
  • nötigen Fachwörtern die einen komplexen Sachverhalt darstellen und diesen klar verorten und definiert sind (oder vorneweg definiert werden müssen) und
  • Fremdwörter für die es ebenso klare verständliche deutsche Entsprechungen gibt - diese sind grundsätzlich unnötig.

nützlichkeit

Der Leser einer Arbeit ist der Kunde, für den alles so nützlich und angenehm wie möglich gestaltet werden sollte. Das bedeutet, dass Zusammenfassungen ebenso nötig sind, wie ein Schreibstil, der die Verständlichkeit unterstützt. Das bedeutet z.B. das Kommata so gesetzt werden sollten, dass die Sätze gut zu lesen sind und in ihrem Sinnzusammenhang unterstützt werden.

regeln

Zur Erreichung all dieser Ziele kann es nötig sein historische oder unpraktische Festlegungen anzupassen.

Die bisherigen Zitiersysteme waren für uns wenig schlüssig oder wiesen erhebliche Mängel für die weitere Informationsverarbeitung auf. Daher erschien es nötig ein eigenes System zu entwickeln, dass sich auch zur Verarbeitung mit digitalen Medien (und damit für zukünftige Entwicklungen) besonders gut eignet.
Unvollständige Verweise (wie z.B. "auch Huber meinte einst im Jahre 2001 dazu 'genau das darf nicht sein'[S. 23].") erscheinen in diesem Zusammenhang  NICHT sinnvoll, da dadurch zusammengehörige Informationen getrennt werden, die mühsam erneut zusammengesucht werden müssen und die Übersichtlichkeit und Zuordnung unnötig erschwert wird.

Für Sonderfälle sollten diese Regeln, unter Beachtung einer erleichterten Informationsnutzung durch den Leser, verbessert werden.
 

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